F1 2021 Cover

F1 2021 (USK ab 0)

Deutschland- und Europa-Release16. Juli 2021
US-Release16. Juli 2021
PC: 59,99 EUR
Xbox: 69,99 EUR
PlayStation: 69,99 EUR

News

F1 2013 Gamescom Hands-On

Am: 22.08.2013
Um: 18:25 Uhr
Von: Robi
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F1 2013 Gamescom Hands-OnDer zweite Tag der Gamescom liegt hinter uns. Für viele Spielebegeisterte war dies jedoch der erste Tag. Und somit begann unser Tag mit... einem Stau! Und nach einem Stau der nächste. ;-)

Trotz frühzeitigem Losfahren vom Hotel sind wir 15 Minuten zu spät zur Präsentation von F1 2013 gekommen und haben diese somit leider verpasst. Dennoch konnten wir unseren Termin zum Antesten und unseren Termin für ein Interview sogar früher wahrnehmen als geplant. Jedoch wurden die Organisatoren von NamcoBandai nach 20 Minuten Interview-Zeit ungeduldig. ;-)
Das Interview veröffentlichen wir voraussichtlich am Wochenende.


Im "Spiel-Raum" angekommen, standen einige Xbox 360 und Bildschirme mit F1 2013. Wir wurden sozusagen in der Box begrüßt. Ein Red Bull Rennwagen aus diesem Jahr wartete darauf, einen der zahlreichen Modi zu fahren. Nix da! Unser erster Weg führte uns zum historischen Inhalt. Wir sind somit in den Classic-Mode gegangen und wählten zuerst einen Lotus 98T. Als Emerson Fittipaldi starteten wir in der Mitte des 10-Fahrer-Feldes. Zuvor standen die historische Rennstrecken Brands Hatch und Jerez oder die aktuellen Rennstrecken der Saison 2013 zur Auswahl. Wir haben einfach mal Australien genommen.

Das Rennen geladen, standen wir nicht wie üblich gewohnt im Mittelfeld unserer Boxencrew. Alles über Informationen zum Wetter, die Startaufstellung oder das Setup am Wagen wird über normale Menüs gesteuert.

Beim Start ein Blick nach hinten: Man sieht neben den Heckflügel auch die Reifen. Die Wagen von damals sind also "kompakter" als die modernen Rennwagen. ;-)

An den Einstellungen hatten wir nichts verändert. Und schnell wurde uns klar, dass es geändert werden musste! Codemasters meinte es mit den Journalisten wohl zu gut und stellte alle möglichen Fahrhilfen im Vorfeld ein. Auch den automatischen Bremsassistent. Es wäre ja sonst zu einfach gewesen, sich so schnell an die Spitze des Feldes zu fahren. ;-)

Alle zu stark eingestellten Hilfen waren nun ausgeschaltet und das richtige Kämpfen konnte beginnen. Das Fahrgefühl der alten Rennwagen hebt sich wirklich gut von den modernen Rennwagen ab. Man fühlt und sieht, wie die Wagen zu gern ausbrechen und man immer öfter gegenlenken muss. Aber das klappt Perfekt. Das Gefühl zu beschreiben wird schwierig. Aber wer schon einmal Gokart gefahren ist, kann sich in etwa vorstellen, wie die Wagen sich auf dem Asphalt verhalten. Straff aber dennoch leicht zu lenken.

Zu Zweikämpfen kam es häufiger. Allgemein ist die KI auch wieder aggressiver. Kontakte waren deshalb keine Seltenheit. Und hier kommt wieder das Strafensystem ins Spiel: Obwohl auf realistisch eingestellt gab es keine Strafen für jede Berührung im Zweikampf. Eine Verbesserung! Die KI fährt unter anderem doch ziemlich intelligent. Sie sticht häufiger in Kurven rein und fährt gern mal Kampflinie.

Am Ende des Rennens haben wir ein Platz gut gemacht. Es wäre wohl noch etwas besser gelaufen, wenn es nicht zu oft Ausritte ins Grün oder Kiesbett gegeben hätte. ;-)
Dies spricht wieder für die historischen Wagen, die sich selbstverständlich anders verhalten und erst einmal beherrscht werden wollen.

Was einem aber auffällt: Das OSD ist dem jeweiligen alter des Fahrzeuges angepasst. Die Einblendungen sind in etwa so angepasst, wie es zur damaligen Zeit übrig war. Zum Beispiel bei der Zieleinfahrt eine Karrierte Flagge in der oberen Bildschirmmitte. Die Schrift eher weniger schön in einem stechenden orange. Wie gesagt: So wie es früher im Fernsehen zu sehen war.


Unser zweites Rennen war auf der Rennstrecke von Brands Hatch und diesmal als Damon Hill in einem Williams FW12 von 1988. Gleich nach der ersten Kurve gab es einen Crash. Aber ohne unsere Beteiligung. Die KI fuhr sich so hart in die Karre, dass beide Hinterreifen von Gerhard Berger im Ferrari abgeflogen sind und Emerson Fittipaldi sowie Mario Andretti ebenfalls ausscheiden mussten. Platzgewinn für uns! :-)

Einmal angefixt, wollten wir das Schadensmodell etwas ausprobieren. Beim absichtlichen Fahren in die Mauer, flog höchstens die Vorderachse und das Rad weg. Der Frontflügel blieb hingegen heil. Ob dies so sein soll oder wir einfach nicht klug genug waren, es korrekt durchzuführen, wissen wir nicht. Im Interview sagte uns Paul Jeal, dass das Schadensmodell der historischen Wagen etwas "zurückgeschraubt" ist.

Nach zahlreichen Crash-Versuchen und den Einsatz der Rückspul-Funktion ging es für uns weiter im Renngeschehen. Kurz vor Rennende fuhr vor uns ein Lotus 100T. Es war Mika Häkkinen. Es qualmte aus seinem Heck und er fuhr auf die Wiese und blieb stehen. Das war wohl ein Motorschaden. Yaay! Noch einen Platz gutgemacht! Am Ende wurden wir dritter und durften uns über eine Jubel-Szene beim Aussteigen aus dem Rennwagen in der Box anschauen. So wie in F1 2012.


Dann durfte natürlich das Ausprobieren der aktuellen Rennwagen nicht fehlen. Adrian Sutil auf dem Nürburgring war unsere Wahl. Und wie es sich für das Wetter dort gehört, regnete es zu 100 Prozent. Nach dem Laden sehen wir hier das gewohnte Bild mit der Boxencrew. Es ist das übliche, wie in F1 2012. Vor dem Start blieb auch die kurze Kamera-Fahrt durch die Startaufstellung. Diesmal steht jedoch eingeblendet, wer der gezeigte Fahrer ist und wie sei Teamkollege heißt. Ob nützlich oder nicht sei jetzt einfach mal dahingestellt.

Nicht negativ gemeint: Aber die Darstellung von Wetterbedingungen (Spray, Fützen etc.) ist im Vergleich zum Vorgänger so geblieben. Die modernen Rennwagen fahren sich jedoch etwas leichter.

Einmal kurz von der Strecke abgekommen und wieder zurück, kam von hinten ein anderer Fahrer angeschossen. Es berührten sich unsere Räder. Und durch den Geschwindigkeitsunterschied der Rollbewegung hob sich unser Wagen in die Luft. Nach dem Aufkommen zurück auf den Boden, ging es dann weiter. Es passierte jedoch nichts spannendes mehr.


Und zum Schluss dann noch die Rennstrecke von Spa. Dort fuhren wir mit dem Sauber als Nico Hülkenberg. Gleich nach dem Start in der ersten Kurven lagen Teile. Jedoch wieder nicht von uns. In der zweiten Runde machten wir einen Fehler in der Eau Rouge. Maldonado nutzt die Chance und fuhr an uns auf der nachfolgenden Gerade vorbei. Kenner wissen, dass die nächste Kurve eine rechts-links Kombination ist. Hier fuhr Maldonado knallhart Kampflinie, so dass wir erst gar nicht versuchen konnten rechts an ihn hinein zu stechen.

Ein Fahrfehler durfte uns nicht passieren. Der Rennwagen wurde aus der Kurve getragen und somit fuhren wir ins das Kiesbett. Nicht darauf geachtet, dass von hinten Adrian Sutil angefahren kommt, knallen wir zusammen. Und hier gab es zu Recht eine 10 Sekunden Strafe. Endresultat: trotz Zielfahrt im Mittelfeld war für uns nach drei Runden nur der letzte Platz drin.


Das Spiel macht wie jedes Jahr bisher immer einen kleinen Schritt nach vorn. Die Grafik ist wieder etwas besser. Zum Sound könnten wir leider nichts sagen. Es gab nämlich keine Kopfhörer oder geschweige denn Tonausgabe an den Bildschirmen. Der Ladebildschirm zeigt nun jedes mal richtige Fotos der Formel 1. Von damals und heute. In etwas kleinerer Schrift stehen dann wie gehabt die Fahrerstatistiken des Spielers.

Insgesamt machte das Spiel einen sehr guten Eindruck. Und das hat Codemasters auch nötig!

So... viel geschrieben, viel erlebt. Solltet ihr Fragen haben, könnt ihr sie gern stellen. Aber alles können wir auch nicht wissen ;-)


Und zum richtigen Start der Gamescom veröffentlichte Codemasters 10 neue Screenshots. Diese haben wir auch für euch hier bereitgestellt!